Ein abstraktes, unterwasser Modell eines Pfahlbauhauses in Weyregg am Attersee

versunken - aufgetaucht

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UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

Die Pfahlbauten haben im Alpenbereich eine derartige Bedeutung, dass sie im Juni 2011 in den Status eines UNESCO-Welterbes erhoben wurden.

Aus der Jungsteinzeit Zeit stammen die ersten Spuren menschlicher Siedlungstätigkeit am Attersee. Die jüngste wissenschaftliche Untersuchung von Pfahlbauresten (2000/2001) hat die ältesten Funde auf die Zeit um 3770 v.Chr. datiert. Das bedeutet, die Geschichte der Pfahlbauten am Attersee beginnt sehr viel früher, als ursprünglich angenommen. In Vorbereitung zur Landesausstellung 2027 wurde deshalb vom Kuratorium Pfahlbau das mehrjährige Forschungsprojekt "Zeitensprung prähistorischen Seeufersiedlungen“ initiiert.

Seit 1870 werden die Pfahlbausiedlungen des Attersees systematisch erforscht, und eine Unzahl von Fundgegenständen zeichnen uns heute ein sehr genaues Bild davon, wie die Menschen in dieser Zeit gelebt haben. Gerald Egger, seines Zeichens Pfahlbauenthusiast, und sein Team, haben sich der Vermittlung vom  „Abenteuer Pfahlbau“ für Jung und Alt verschrieben, und begeistern damit die Besucher.

Der Verein Freunde der Archäologie des Attersees und seines Hinterlandes wiederum hat sich zum Ziel gesetzt, spannende wissenschaftliche Themen der Archäologie und neuere Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung aus der Region einem interessierten, größeren Publikum zu vermitteln.
Alle geschichtlich, interessanten Details zur gesamten Thematik kann man auch auf Atterwiki nachlesen.