© Foto: TVB Attersee-Attergau, Peter Oberransmayr: Sternenpark Attersee-Traunsee
Nachaufnahme Sternenpark Attersee-Traunsee

Sternschnuppen-Fans aufgepasst:

Zwei Wochen lang funkelt der wohl schönste Sternschnuppen-Schauer des Jahres am Himmel:

Der Geminiden-Meteorstrom ist im Zeitraum 4.– 17. Dezember aktiv.

Die meisten Sternschnuppen gibt es normalerweise am 13. oder 14. Dezember nachts, am Besten in der Zeit von 2:50 bis 5:50 Uhr zu sehen.

Zu den Geminiden:

Für Sternschnuppen-Fans ist der Geminiden-Meteorstrom ein besonderes Ereignis, denn in den meisten Jahren können zu Spitzenzeiten bis zu 120 Meteore pro Stunde zu sehen sein.

Der Geminiden-Meteorstrom ist jedes Jahr im Zeitraum 4.– 17. Dezember aktiv. In diesem Zeitraum durchquert die Erde die Umlaufbahn des Asteroiden 3200 Phaethon, dessen Bruchstücke als Sternschnuppen in der Atmosphäre verglühen. Die meisten Sternschnuppen gibt es normalerweise am 13. oder 14. Dezember, am Besten zu sehen in der Zeit von 2:50 bis 5:50 Uhr, weil da der Mond untergegangen ist.

Die Geminiden sind nach dem Sternbild Zwillinge benannt. Hier, in unmittelbarer Nähe zum Zwilling-Stern Castor, liegt der Radiant des Meteorschauers – also der Punkt am Himmel, aus dessen Richtung die Schnuppen zu kommen scheinen. Also am Abend des 13. Dezember Richtung Nordosten/Osten schauen und am frühen Morgen des 14. Dezember  halbhoch auf den Westhimmel.

© Foto: TVB Attersee-Attergau, Andreas Vogl: Perseiden Sternwarte Gahberg
Perseeiden Sternschnuppen vom Gahberg in Weyregg am Attersee aus.
© Foto: TVB Attersee-Attergau, Hannes Schachtner: Gahbergkapelle Sternwarte
Nachhimmel mit Sternen Blick von Sternwarte Richtung Gahbergkapelle am Gahberg in Weyregg am Attersee.

Sternenpark Attersee-Traunsee

Der Sternenpark Attersee-Traunsee ist ein Licht- und Landschaftsschutzgebiet, in dem die nächtliche Dunkelheit, die natürliche Nachtlandschaft als Schutzgut betrachtet und vor Lichtverschmutzung („Lichtsmog“) geschützt wird. Dies wird mittels Umsetzung von Licht-Management-Plänen und Umrüstung von alten und überholten Leuchten und Lichtkörpern erreicht.

Ein naturbelassener Nachthimmel ist in Europa schon eine Seltenheit geworden. In größeren Städten ist es so hell, dass eine Neumondnacht von einer Vollmondnacht nicht mehr unterscheidbar ist. Der natürlich-dunkle Nachthimmel muss zu einem schützenswerten Kulturgut erklärt werden. Der effiziente und intelligente Umgang mit künstlichem Licht ist daher ein Gebot der Stunde. 

Effizienter und intelligenter Umgang mit unserer Natur ist ebenso ein Gebot der Stunde.

Mehr denn je sind die Menschen unterwegs in der Natur, suchen nach Erholungsräumen und unberührter Natur. 

© Foto: Astronomischer Arbeitskreis Salzkammergut, Sternwarte am Wachtberg
Nachthimmel im Sternenpark Attersee-Traunsee

Ein paar Tipps für die perfekte Sternschnuppennacht:

  • Begeben Sie sich einen lichtarmen Ort.
  • Lassen Sie Ihren Augen 15-20 Minuten Zeit, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.
  • Sorgen Sie für freie Sicht nach oben und in die Richtung des Radianten.
  • Beachten Sie die Wettervorhersage für Ihren Standort und ziehen Sie sich der Temperatur entsprechend an.
  • Nehmen Sie möglicherweise eine warme Decke und eine gemütliche Liege- oder Sitzgelegenheit mit. Manchmal lassen die Sternschnuppen auf sich warten.
  • Am bequemsten beobachten Sie den Meteorschauer, indem Sie sich flach auf den Rücken legen und in den Himmel schauen.
  • Behalten Sie den Himmel über Ihnen und das Umfeld des Radianten im Blick.