Zum Brauchtum der Goldhaube Vormals galt es als Privileg der Bürgerfrauen, zu hohen Anlässen eine Goldhaube zu tragen. Frauen gewöhnlicher Abstammung blieb das aus Taft bestehende und kunstvoll gebundene Kopftuch vorbehalten.
Die Trägerin einer Goldhaube musste verheiratet sein; die Witwen trugen die schwarze Perlenhaube zum Zeichen ihrer Trauer. Aber auch die jungen Mädchen hatten schon ihre eigenen Häubchen, die auch heute in geänderter Aufmachung getragen werden.
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